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TSV Westerland freut sich auf den Multipark

Nachhaltige Verbesserung

Foto: Archiv Auf dem Gelände des Syltstadions soll der umstrittene Multipark mit Skaterpark entstehen. Platz haben sollen auch die Leichtathleten des TSV Westerland.

Westerland.(red/hwi) Hans W. Hansen freut sich über „eine Konkretisierung der leichtathletischen Anlagen innerhalb des Gesamtprojekts Multipark“. Dabei, so der Vorsitzende des TSV Westerland, geht es letztlich darum, dass die bisherige Nutzung des Geländes durch den TSV Westerland für dessen Sparten Leichtathletik, Sportabzeichen etc. beibehalten werden kann – „aber eben in neuem Gewand, denn der Zustand des sehr in die Jahre gekommenen Stadions lässt eine Ausübung der Leichtathletik zwar noch zu. Aber der Unterhaltungsaufwand wird mit zunehmendem Alter eben auch keinesfalls geringer.“

Erfreut zeigt sich der Vorsitzende in einer Pressemitteilung darüber hinaus über die Tatsache, dass sämtliche Projektteilnehmer geschlossen hinter dem Gesamtprojekt Multipark (Skaterpark, Leichtathletikanlagen sowie sonstige Anlagen für den Freizeitsport) stehen. Hansen sieht für seinen Verein unter anderem mit der Leichtathletik im Multipark eine „nachhaltige Verbesserung für sein Sportangebot“, aber auch eine nachhaltige Verbesserung der Möglichkeit, Freizeitsport insgesamt zu betreiben.

„Über den klassisch angebotenen vereinsgebundenen Sport ist dann auch nicht vereinsgebundener Sport für jeden Freizeitsportler an einem prädestinierten Standort möglich. Wie andere Sportvereine auch, zeigt der TSV Westerland ein hohes ehrenamtliches Engagement, wodurch er einen großen gesellschaftlichen Beitrag leistet“, so Hansen.
Sport sei und bleibe auch in Zukunft eine der größten Ehrenamtsbewegungen. Mehr als 14 Millionen Menschen engagierten sich in unterschiedlichsten Bereichen ehrenamtlich und sorgten so für eine bessere Gesellschaft.

Sportstätten, so Hansen in seiner Pressemitteilung weiter, seien also nicht nur ,schön zu haben‘, sondern es bestehe gar ein Anspruch darauf, als Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge.
Denn genau die Sicherung der Rahmenbedingungen für ein Leben in Gesundheit durch Bereitstellung geeigneter Sport- und Bewegungsräume und –angebote seien klassische Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge, so die Auffassung des Vorsitzenden.

Sein weiteres Argument sind nackte Zahlen. „Aktuell hat der TSV exakt 1.884 Mitglieder. Damit ist der TSV Westerland der drittgrößte Sportverein von insgesamt 198 Sportvereinen im Kreis Nordfriesland. Die aktuelle Hitliste der Inselvereine führt der TSV Westerland klar an, gefolgt von Tinnum (856), Norddörfer (351), Morsum (257), List (201), Keitum (135) und Hörnum (49). Auf Sylt sind sieben klassische Mehrsparten-Sportvereine mit rund 3.800 Mitgliedern existent. Darüber hinaus sind weitere 13 Sportclubs (etwa Tennis, Schützen, Reiter, Segler, Aeroclub unter anderem) mit rund 2.000 Mitgliedern für ihre Aktiven und Passiven da. Mithin sind rund 5.800 Sylter Mitglieder im organisierten Sport. Das entspricht einem Organisationsgrad von etwa 30 Prozent, wenn man etwa 19.000 Einwohner zwischen Hörnum und List zugrunde legt.“

Aus diesem Organisationsgrad allein auf Sylt, so der Vorsitzende des TSV Westerland abschließend, lasse sich klar ableiten, dass ein Anspruch auf eine moderne Sportstätte im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge bestehe.

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