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In Rantums Dünen schlüpft aktuell die erste neue Generation

Landgang der Babykröten

Foto: SF Fachgespräch und Quappensuche. Auf dem Bild sind zu sehen: Angela Schmidt von der Schutzstation Wattenmeer, Roland Klockenhoff von der Naturschutzgemeinschaft Sylt und Matthias Jacobsen von der Sölring Foriining. Unten: die Kreuzkröten.

Rantum.(red/hwi) In den Dünen östlich der Sansibar haben der Landschaftszweckverband Sylt (LZV), der Kreis Nordfriesland und die Naturschutzverbände im Frühjahr vergangenen Jahres mehrere Dünentümpel angelegt (wir berichteten ausführlich). Dort schlüpft in diesen Tagen die erste neue Generation der bundesweit stark gefährdeten Kreuzkröten. „Aufgrund des nassen Winterhalbjahrs steht in diesem Sommer genug Wasser in den Dünentälern, um den kleinen Amphibien ein Heranwachsen zu erlauben“, heißt es in einer Pressemitteilung der Sölring Foriining.
Etwa acht Wochen hat die Entwicklung von der Ablage der Laichschnüre bis zum Landgang der kleinen, noch mit einem Stummelschwanz ausgestatteten Babykröten gedauert. Außer Kreuzkröten, die sehr sonnige und sandige Lebensräumen brauchen, haben auch die deutlich häufigeren Erdkröten hier das Licht der Welt erblickt. Das überraschte die Sölring Foriining und die Schutzstation Wattenmeer, die wöchentlich den Wasserstand in den Dünentälern und die Entwicklung der Kröten beobachten.

Mit 100 Exemplaren erschienen
Hierzu erläutert Sven Lappoehn von der Sölring Foriining: „Die Erdkröten sind zur Eiablage mit mehr als 100 Exemplaren an den Kreuzkröten-Tümpeln erschienen. Das ist ein Zeichen für das Zuwachsen der Dünenlandschaft. Eigentlich sollten in der Dünenheide nur Kreuzkröten leben können. Wir hoffen, dass wir in Zukunft das Kräfteverhältnis wieder in Richtung der für Sylt typischen Kreuzkröte verschieben können“, heißt es in der Pressemitteilung der Sölring Foriining abschließend.

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