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Syltfähre: Kunden dürfen die Grenze wieder passieren

Im Doppelpack unterwegs

Foto: FRS Rund 40 Minuten dauert die Überfahrt der Fähren vom dänischen Havneby bis nach List. Seit heute sind beide Syltfähren im Pendelverkehr im Einsatz.

Insel Sylt.(red/hwi) Ab sofort dürfen Sylt-Urlauber die deutsch-dänische Grenze wieder passieren, um die Syltfähre zu erreichen. Erforderlich ist hierfür die Buchungsbestätigung der Fähre und der Unterkunft bzw. des Campingplatzes. Nur auf diese Weise darf unser nördliches Nachbarland im Transit passiert werden. Die Syltfähre wird ab dem heutigen Mittwoch, 27. Mai, zwei Fähren einsetzen, um der erwarteten Nachfrage gerecht zu werden. Der umfangreiche Fahrplan der „SyltExpress“ und der „RömöExpress“ ist ab sofort buchbar. Aufgrund der besonderen Situation können die Fahrgäste bei Bedarf während der Überfahrt im Fahrzeug auf dem Wagendeck sitzen bleiben.

Die Syltfähre baut mit der Lockerung der dänischen Behörden die Schiffsanbindung ab sofort deutlich aus: Es werden wieder tägliche, bis zu stündliche Abfahrten nach List angeboten. Somit sind die beiden Fähren wieder voll im Einsatz. Aufgrund der kurzfristigen Aufstockung der Kapazität sind noch ausreichend Stellplätze frei, Tickets können ab sofort über das Internet bestellt werden. Damit die Passagiere auch in Zeiten von Corona sicher mit der Fähre reisen, hat die Reederei für beide Schiffe ein umfangreiches Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt. So können mit angepasster Bestuhlung die Abstände auch im Passagierbereich eingehalten werden. Den Fahrgästen ist es in dieser Zeit aber auch möglich, im Fahrzeug auf dem Wagendeck zu verweilen. Auf beiden Schiffen bietet die Gastronomie Essen und Trinken to-go an. Eine Übersicht der zusätzlichen Abfahrten ist auf www.syltfaehre.de zu sehen.

„Wir möchten uns bei allen Beteiligten, aber besonders bei Ministerpräsident Daniel Günther und der Landesregierung in Kiel für ihren Einsatz bedanken“, so Geschäftsführer Tim Kunstmann. „Ein weiterer Dank gilt den dänischen Behörden, die durch die Genehmigung des Transitverkehrs zur Fähre eine erhebliche Verbesserung bei der An- und Abreise ermöglichen.“

Geplant war der tägliche Einsatz von zwei Fähren bereits für den 30. April. Die Schließung der deutsch-dänischen Grenze am 14. März sowie der Nordseeinseln seit dem 16. März im Zuge der Pandemie haben die Pläne der Syltfähre jedoch vereitelt. Fortan fuhr nur ein Schiff mit reduziertem Fahrplan. Denn die Syltfähre passte den Fahrplan auf die Bedürfnisse des Frachtverkehrs an und hielt fortan die Inselversorgung aufrecht. Seit dem 26. März konnte der Fahrplan in kleinen Schritten für die Berufspendler sowie für die Erst- und Zweitwohnungsbesitzer erweitert werden.

Die Syltfähre in Zahlen: Zwei Passagier- und Autofähren verbinden ganzjährig List mit dem Festland. Die zweite Fähre wurde 2019 gekauft und ergänzt seit November 2019 die maritime Anreise. Pro Jahr befördert die Syltfähre mehr als 150.000 Fahrzeuge und 400.000 Passagiere. Die Fähre „SyltExpress“ hat eine Kapazität für 80 Pkw oder 12 Lkw und 599 Passagiere, die „RömöExpress“ für 127 Pkw oder 12 Lkw und 47 Pkw und 399 Passagiere. Beide Fähren können die Insel Sylt im Stundentakt anbinden. Neben Autos kann die Syltfähre auch Camper sowie Spezialtransporte aller Art befördern. Für die Fahrgäste gibt es auf der rund 40-minütigen Überfahrt ein Restaurant mit Speisen und Getränken zu moderaten Preisen. Ein Travel Value Shop lädt zudem zum Shoppen ein. Der Fahrplan der „SyltExpress“ und „RömöExpress“ ist unter www.syltfaehre.de einzusehen.

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