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Gelungener Film-Workshop für elf Sylter Jugendliche

Die Sylter und der Wal

Foto: Sölring Museen Was haben eigentlich Wale mit der Sylter Geschichte zu tun? Eine ganze Menge! Über dieses Thema produzierten elf Sylter Jugendliche (Foto) kürzlich einen Film.

Keitum. Da bläst er! Wer eigentlich? Das fragten sich am vorvergangenen Montag elf Sylter Jugendliche im Pastorat. Schnell war klar: Es geht um den Wal, der vor Jahrhunderten auch von Sylter Seefahrern gefangen wurde. Warum eigentlich? Wegen des Walfleischs? Die Fragen zur Seefahrt, zum Walfang und wie das Leben für die Daheimgebliebenen war, purzelten während eines Workshops nur so in den Raum. Zunächst galt es, alle Fragen zu sammeln und auch Antworten darauf zu finden. Ziel des Workshops sollte nämlich ein kurzer Erklärfilm werden. Die Gruppe war sich einig, dass das Thema spannend ist und ausreichend Potential für einen Film besitzt. Und dann kamen gleich die nächsten Fragen: Wie macht man eigentlich einen Film? Und was ist dabei alles zu beachten? Mareike Hollaender von der Filmschule HollaenderArt und ihr Kollegen Corbin John hatten dazu die Antworten – und die Ausrüstung. Die Gruppe tauchte ein in das Geschäft der Filmproduktion. Als die Story gefunden war, wurden die einzelnen Szenen eingeteilt: Vater und Sohn mussten im Frühjahr Abschied nehmen, weil sie mit einem Walfängerschiff ins Nordmeer fuhren, um möglichst erfolgreich im Herbst wieder nach Hause zu kommen. Was dies für die Familie bedeutete, dass Tran das wichtigste am Walfang war, dabei aber auch noch andere nutzvolle Produkte gewonnen wurden und man schweres Waffengerät für den Walfang benötigte – das wurde zum Roten Faden des Films gemacht. Dabei spielten die Kirche St. Severin und der angrenzende Friedhof sowie das Altfriesische Haus in Keitum eine wesentliche Rolle unter den Drehorten.
Sobald der Film fertig ist, wird er im Sylt Museum in der ständigen Ausstellung präsentiert. Bereits in den Jahren 2018 und 2019 entwickelten Jugendliche informative und spannende Filme über die Themen „Biike“ und über den „Mysteriösen Fund“, die Morsumer Ringfibel.

Organisiert und durchgeführt wurde das Filmstudio von den Kooperationspartnern Sölring Museen, VHS Sylt, Gemeinde Sylt und der Keitumer evangelischen Kirchengemeinde St. Severin.
Weitere Infos unter www.soelring-museen.de.

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