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Nachdem ein Vermessungsschiff am Dienstag festgekommen war

Die „Oland“ ist wieder frei

Foto: Die Seenotretter – DGzRS Mit dem Tochterboot „Lotte“ haben die Seenotretter eine Leinenverbindung zum vor dem Westerländer Hauptstrand festgekommenen Vermessungsschiff „Oland“ hergestellt.

Westerland.(red/hwi) Mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist ein am Strand auf Höhe Übergang Strandstraße festgekommenes Vermessungsschiff am Mittwoch wieder freigekommen. Der Havarist machte sich in Begleitung des Seenotrettungskreuzers „Ernst Meier-Hedde“ auf den Weg nach Husum, teilte die DGzRS in einer Pressemitteilung mit. Wie in unserer Mittwochsausgabe berichtet, hatte am Dienstagnachmittag die 23 Meter lange „Oland“ des Landesbetriebes für Küstenschutz einen Wassereinbruch erlitten. Die Besatzung alarmierte daraufhin die Seenotretter über den international einheitlichen UKW-Sprechfunk-Not-Kanal 16. Vermutet wird, dass die „Oland“ zuvor bei Vermessungsarbeiten auf eine Buhne aufgelaufen war. Der Kapitän fuhr sein Schiff daraufhin kontrolliert auf den nahen Strand, um weitere Gefahr abzuwenden. Die vierköpfige Besatzung war wohlauf.

Aufgrund des ablaufenden Wassers konnten die Seenotretter zunächst nicht eingreifen, um die „Oland“ zu befreien. Feuerwehr und DRK-Wasserwacht unterstützten von Land aus die Vorbereitung der Bergung. Sie übergaben Lenzpumpen und brachten zur Sicherheit Ölsperren aus. An Bord der „Oland“ wurde an der Abdichtung des Lecks gearbeitet. Entsprechende Schweißarbeiten wurden am Mittwochvormittag fortgesetzt. Der Kapitän der „Oland“ bat die Seenotretter schließlich um Unterstützung bei dem Versuch, sein Schiff mit dem Hochwasser am Mittwochmittag zu befreien. Gegen 11.45 Uhr stellte das Tochterboot „Lotte“ des Seenotrettungskreuzers „Ernst Meier-Hedde“ aus Amrum eine Leinenverbindung zur „Oland“ her. Mit Hilfe der „Lotte“ und seiner eigenen Maschinenkraft kam der Havarist gegen 12 Uhr wieder frei.

Das DGzRS-Schiff begleitete die „Oland“ gemeinsam mit deren Schwesterschiff „Hooge“ in Richtung Husum, um notfalls sofort eingreifen zu können, falls sich die Lage an Bord wieder verschlimmern sollte.

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