Feuerwehr Westerland rückte am Sonntag zum Großeinsatz aus

Schaden im siebenstelligen Bereich

Sa, 03. Aug 2019
Westerland

Westerland.(sc) Am vergangenen Sonntag kam es gegen Mittag zu einem Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Westerland in der Bismarckstraße in der Westerländer Innenstadt. Ein zirka 70 Quadratmeter großer Lagerraum eines Weinhändlers stand, zum Teil bis zur Decke, in Flammen. Die Straße wurde am Einsatzort für mehrere Stunden voll gesperrt. „Es brannten Wäsche, Regale mit Kartons und alles, was sonst noch im Lager war“, berichtete Sven Thiel, stellvertretender Gemeindewehrführer der Gemeinde Sylt, noch an der Einsatzstelle. Durch den Einsatz des Löschfahrzeuges, welches in der alten Feuerwache hinter dem Rathaus in der Westerländer Innenstadt stationiert ist, habe bereits nach sehr kurzer Zeit mit der Brandbekämpfung begonnen werden und ein größerer Schaden am Gebäude und den angrenzenden Läden vermieden werden können. „Es sind viele Dinge verbrannt oder zerstört und Weine, Spirituosen und andere Waren nicht mehr genießbar“, erklärt ein Pressesprecher der Polizei auf Nachfrage des Sylter Spiegels, „der Schaden beläuft sich daher wahrscheinlich auf eine siebenstellige Summe.“ Zur Brandursache könne bisher keine Auskunft gegeben werden, da die Kriminalpolizei noch mitten in den Ermittlungen stecke. 

„Wir haben die Wenning­stedter Wehr nachalarmiert, da wir mehr Atemschutzträger benötigten, um den Brand zu bekämpfen“, erklärte der stellvertretende Gemeindewehrführer den Ablauf der Brandbekämpfung. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen haben sich die Atemschutzträger regelmäßig abgewechselt, und das angeforderte Großaufgebot des Rettungsdienstes versorgte die Kameraden mit kühlen Getränken. Leider kam es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu zwei kleineren Personenschäden: Ein Kamerad mit Atemschutz kollabierte aufgrund der hohen Temperaturen, wurde durch den Rettungsdienst versorgt und zur Kontrolle in die Nordseeklinik gefahren. Einem weiteren Kameraden ist eine Schlauchkupplung gegen das Knie geschlagen. „Die Kameraden wurden aber bereits wieder aus der Klinik entlassen, und es geht ihnen gut“, freut sich Wehrführer Christian Fröhlich.