Privathotels Sylt überreichen Spendengelder

Spende für das Aquarium

Mo, 16. Sep 2019
Keitum

Keitum.(sc) Die nordfriesischen Freibeuter waren wieder fleißig und rafften rund 2.500 Euro Spendengelder an einem Tag zusammen. Grund war das am 1. August veranstaltete Sommerfest der Privathotels Sylt unter dem Motto: „Ein großes Herz für Kinder“. Dort konnten die kleinsten Insulaner mit Piraten und dem Klabautermann spielen und toben. Selbst der Hotelinhaber des Benen-Diken-Hofs, Claas-Erik Johannsen, verkleidete sich als Pirat, um sich unter die Kinder zu mischen. 

Mit viel Spielspaß, dem Verkauf von Kuchen und einer aufwendig geplanten Tombola wurden die Besucher und Familien unterhalten und dabei die beachtliche Summe Spendengeld zusammengetragen. Zusammen mit den Hotels Budersand, Fährhaus, Landhaus Stricker und Rungholt hatte der Benen-Diken-Hof die Wiesen vor dem Keitumer Hotel in einen bunten Kindertrubel verwandelt. Auch die Kinder, die weniger Glück mit ihrem Los hatten, konnten sich über ein paar Süßigkeiten als Trostpreis freuen: „Keines der geschätzt 900 Kinder ging an dem Tag mit leeren Händen nach Hause“, sagte Auszubildende Friederike Jonasson. 

Der Spendenscheck wurde Ende August von den Privathotels, vertreten durch Claas-Erik Johannsen und Hotel-Rungholt-Inhaber Dirk Erdmann an Stefan Köster vom Sylt Aquarium übergeben. Für die Summe soll neues Spielgerät für den öffentlichen Spielplatz vor dem Sylt Aquarium angeschafft werden. Das Spielgerät müsse aufgrund der Lieferzeiten jetzt bereits geordert werden, „denn nach der Saison ist vor der Saison“, sagte Stefan Köster. 

Als kleines Dankeschön für die Spende lädt Köster die rund 450 Kinder der Sylter Kindertagesstätten im Winter einmalig bei freiem Eintritt in das Meeresaquarium ein. Die Gutscheine dafür wurden von den Kindergartenbetreuerinnen mit Begeisterung entgegengenommen. Im nächsten Jahr dürfen sich die Kinder auf Sylt über ein weiteres Sommerkinderfest freuen: „Dieses jährlich anstehende Projekt wird immer aufs Neue von unseren Auszubildenden organisiert und erfreut sich steigender Beliebtheit“, so Claas-Erik Johannsen abschließend. Foto: oh