Provinzial bietet Cyber-Versicherung an

Vor Kriminalität schützen

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Mi, 30. Mai 2018
Sylt

Zum Thema „Datenschutzgrundverordnung und wie schützt man sich gegen Risiken im Internet“ erreichte folgender Beitrag der Provinzial-Versicherung die Redaktion:

„Cyberattacken, Datenschutzverstöße und Datendiebstahl gehören zu den negativen Begleiterscheinungen einer zunehmend digitalisierten Welt. Für Unternehmen können sie gefährlich und teuer werden: Ein Angriff auf die Kommunikations- und Informationstechnologie birgt nicht nur die Gefahr einer Betriebsunterbrechung. Mit der in Kraft getretenen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind nun auch weitaus höhere Geldbußen sowie Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche möglich.

„Ein guter Schutz gegen die Folgen von Angriffen aus dem Netz wird für Unternehmen immer wichtiger“, ist Dirk Volquardsen, Bezirkskommissar der Provinzial Nord Brandkasse in Westerland, sicher. „Jedes Unternehmen, jeder landwirtschaftliche Betrieb, jede Praxis sollte das eigene Risikopotenzial daher genau analysieren und überlegen, welche Risiken es durch einen entsprechenden Schutz auslagern kann.“ Die Größe des Unternehmens spiele dabei keine Rolle. Doch gerade im Mittelstand nimmt das Problem von Cyber-Angriffen zu. Das hat auch die aktuelle Studie ‚Cyberrisiken im Mittelstand‘ des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer gezeigt. Danach haben 30 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen bereits Schäden durch Cyberangriffe erlitten, jeder zehnte Betrieb (11 Prozent) sogar mehrfach.

Mit fast 60 Prozent der erfolgreichen Attacken sind E-Mails das häufigste Einfallstor. „Neben sicherer Technik ist es wichtig, die eigenen Mitarbeiter zu sensibilisieren“, rät Volquardsen. Denn oft sind diese Mails auf den ersten Blick nicht als betrügerische zu erkennen. Die Angreifer kaufen im Netz für wenig Geld E-Mail-Adressen und streuen darüber Schadensoftware, die sich etwa als ‚Erpressungs-‘Trojaner entpuppt.

„Auf verdächtige Nachrichten sollte der Betroffene nicht antworten und auch den Link oder Anhang nicht öffnen“, sagt Volquardsen weiter. Besser sei es, auf separatem Weg Kontakt aufzunehmen – etwa über die bekannte Website oder Telefonnummer. Sicherheitsmaßnahmen wie eine aktuelle Antiviren- und Firewall-Software sind ein Muss. Ebenso wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Passwörtern und Datenträgern. Schützenswerte Räume sollten nicht unkontrolliert von betriebsfremden Personen betreten werden können.

Risiken auslagern mit der Cyber-Police für Firmenkunden: Im Schadenfall übernimmt die Provinzial nicht nur die Kosten, die durch Datenverlust, beschädigte Software, durch Reputationsschäden und Betriebsausfall entstehen. „Wir stellen unseren Kunden sofort erfahrene und hochqualifizierte Computerexperten zur Seite, die im Schadensfall zur Stelle sind – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche“, so Dirk Volquardsen. „Auf diese Weise können weitere Schäden abgewendet und der Betrieb möglichst schnell wieder aufgenommen werden. Darüber hinaus gehören Beratung und Assistance-Leistungen wie Krisenkommunikation sowie IT-Forensik (Spurenanalyse, Auswertung, Beweissicherung) zum Leistungspaket. Für weitere Fragen stehen interessierten Lesern gerne zur Verfügung:
• Dirk Volquardsen, Telefon 04651 82230
• Maret Kruse, Telefon 04651 836183
• Michael Wagner, Telefon 04651 836183“