Feier für Elke Schmidt, Traudel Striberny und Christine Freitag

Abschied vom TSWB

Foto: © TSWB

Das Team des Tourismus-Services und Gäste nahmen Abschied von den Neu-Ruheständlerinnen Elke Schmidt (links) und Christine Freitag. Zum Abschiedsfest ließ Traudel Striberny sich entschuldigen: Ihr uralter Hund bedurfte ihrer Nähe.

Mi, 26. Jun 2019
Wenningstedt

Wenningstedt.(jpe) Elke Schmidt, Traudel Striberny und Christine Freitag bringen es gemeinsam auf 83 Jahre im Dienst des Wenningstedter Tourismus. Weder Tourismusdirektor Henning Sieverts noch seinem Team fiel der Abschied am vergangenen Freitag im kursaal³ leicht. Denn die Bedeutung der kommenden Ruheständlerinnen für den Tourismus ist gewichtig. „Es heißt ja immer, man würde nie so intensiv gelobt wie bei seiner Verabschiedung. Da es sich bei unseren drei Neu-Ruheständlerinnen um drei Schlüsselfiguren handelt, werde ich pro Dienstjahr etwa eine Minute gewichtige Worte sprechen. Stellt Euch also bequem hin“, meinte der Chef beim Fest zu Ehren der drei scheidenden Mitarbeiterinnen augenzwinkernd. Am Ende hielt er sich dann auch nicht an sein Versprechen: Seine Worte und sein Dank hätten durch längere Redezeit keinesfalls wertschätzender und herzlicher ausfallen können.

Langweilig wird es Christine Freitag in Zukunft garantiert nicht. Sie hat vier Enkel und kann sich gut vorstellen, „zusammen mit meinem Mann dort hinzuziehen, wo die Kinder wohnen“.

„Das ganze Team ist ein wenig wie meine Familie nach so vielen Jahren. Ich bin zwar vorbereitet, aber ganz leicht fällt es mir nicht“, sagte Elke Schmidt zum Abschied. Ihre Hausgäste, die „Island Voices“ – der Gospel-Chor der Kirchengemeinde, ihre vielen Freunde und ihr Hund würden sie ohne Frage auf Trab halten. In den Büros im ersten Stock des Haus am Kliff wird ihre herzliche Art fehlen.

Etwas traurig sein werden auch die vielen Stammgäste auf dem Campingplatz in Wenningstedt in diesem Sommer. Denn Traudel Striberny sorgte hier über 20 Jahre lang für gute Stimmung, klare Regeln und perfekte Abläufe. Die Sylterin fühlt sich in List pudelwohl und freut sich mächtig über ihr Leben als Großmutter.