Bündnis für Wenningstedt-Braderup hat sich neu aufgestellt

Für eine andere politische Kultur

Foto: © oh / Sylter Spiegel GmbH

Sie wollen eine andere politische Kultur in Wenningstedt-Braderup: die Kandidatinnen und Kandidaten des Bündnisses für Wenningstedt-Braderup (BWB)

Mi, 21. Mär 2018
Wenningstedt

Das Bündnis für Wenningstedt-Braderup (BWB) hat sich für die Kommunalwahl inhaltlich und personell neu aufgestellt. Mit einem neuen Vorstand und einer Mischung aus Politikneulingen und erfahrenen Gemeindevertretern hat das BWB die Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt. Einstimmig wurden gewählt: Verena Fitschen auf Platz 1, gefolgt von Brigitte Führ (Platz 2), Ilka Köchy-Winter (Platz 3), Dieter Brinkmann (Platz 4), Carolin Steffen (Platz 5), Rainer Axnick (Platz 6) und Britta Wonneberger (Platz 7). Spitzenkandidatin Verena Fitschen hob in einer Pressemitteilung hervor, „dass auch in einem kleinen Ort wie Wenningstedt-Braderup eine zweite Partei wichtig ist, damit die Interessen der Bürger nicht einseitig vertreten werden. Deshalb hat sich das BWB neu aufgestellt, um unseren Ort nachhaltig und ohne Eigeninteressen für die Zukunft zu gestalten.“

Ein Gleichgewicht zwischen touristischen Zielen einerseits und den Bedürfnissen der Wenningstedter und Braderuper nach Wohnraum und dörflichen Strukturen andererseits herzustellen, ist eine gewaltige Herausforderung für die Zukunft, die jetzt beginnt. Um dies zu erreichen, sind viele Maßnahmen erforderlich: Angefangen bei kostenlosen Kita-Plätzen sowie fairen, bezahlbaren Mieten, die es aus Sicht des BWB auf der Osterwiese nicht gibt, über die Abschaffung der Parkplatzgebühren bis hin zur Umsetzung eines seit Jahren angekündigten Radwegekonzepts in Kombination mit einem zeitgemäßen Verkehrskonzept. Das BWB steht für eine andere politische Kultur, in der das Mitreden, der Diskurs und das Sich-Einmischen ausdrücklich erwünscht sind. „Die ewigen Streitereien haben der Gemeinde Wenningstedt-Braderup nur geschadet und zu einer unerfreulichen Außendarstellung geführt“, heißt es in der Pressemitteilung des BWB. Und weiter: „Wir wollen diesem Ort wieder ein freundliches Gesicht geben.“ Dafür stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl und hoffen auf Unterstützung der Bürger.

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