Starthilfe für die musikalische Entwicklung

Öger Akgün stiftet Sonderpreis

Foto: © Matthias Kerber / Sylter Spiegel GmbH

Unternehmer Öger Akgün (Mitte) stiftet einen weiteren Sonderpreis im Rahmen des Henner-Krogh-Förderpreises. Mit ihm freuen sich (v.l.) Frauke Wehrhahn, Ron Glauth, Nikolas Häckel und Uwe Tiedjen.

Mi, 21. Mär 2018
Tinnum

Der Ort war nicht zufällig gewählt. Der Sylter Unternehmer Öger Akgün, der Vorsitzende der Henner-Krogh-Stiftung, Uwe Tiedjen, Ron Glauth, Organisator des Henner-Krogh-Föderpreises, sowie Bürgermeister Nikolas Häckel hatten für vergangenen Mittwoch in die Check-in-Halle des Flughafens eingeladen, um einen neuen Sonderpreis, mit dem der Henner-Krogh-Förderpreis zusätzlich ausgestattet werden soll, vorzustellen. Und bei diesem Preis soll den Gewinnern vor allem das Reisen ermöglicht werden.

„Beim vergangenen Treffen des Lions-Club kam Öger Akgün mit der Idee auf uns zu, einen zusätzlichen Preis zu stiften“, erzählte Tiedjen. Angelegt werden soll er als langfristiges Projekt. „Es soll kein Strohfeuer sein, sondern nachhaltig wirken“, erklärte Akgün. Der Jugend auf Sylt solle etwas geboten werden und „sie sollen verreisen können, um woanders Erfahrungen sammeln zu können“, so der Unternehmer weiter. Auf diese Weise wolle er der Insel, auf der Akgün seit 1977 lebt, etwas zurückgeben. Ausgestattet wird der Preis mit 4.000 Euro pro Jahr – mit einer jährlichen Inflationsanpassung.

„Uns freut es natürlich sehr, dass ein Unternehmer etwas zurückgeben will“, so Glauth, der den Henner-Krogh-Förderpreis organisiert und in dessen Rahmen der neue Preis verliehen werden soll. Voraussetzung für die Teilnahme an dem neuen Preis ist die Beteiligung am Henner-Krogh-Föderpreis. „Der Preis soll am Abend der Veranstaltung verlost werden. Alle Teilnehmer des Henner-Krogh-Preises haben somit die Chance auf den Gewinn“, erklärte Häckel. Es werde versucht, ein attraktives Paket zu schnüren. Dieses Paket soll von Jahr zu Jahr variieren. Zentraler Bestandteil ist aber die Finanzierung einer Reise mit dem neuen Preis. „Das kann mal ein Konzertbesuch oder aber auch die Einladung in ein professionelles Musikstudio sein“, erklärte Tiedjen. Der Preis sei als Inspiration für die musikalische Entwicklung gedacht. Den Preisträgern solle dadurch eine musikalische Bildungsreise ermöglicht werden.

Da Akgün mit seiner Förderung aber nicht bis zum nächsten Jahr warten wollte, engagiert er sich mit weiteren 4.000 Euro für die Veranstaltung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Meerkabaretts am 1. September. „Für diesen Termin suchen wir noch einen Profi-Act oder aber einen ehemaligen Sieger des Henner-Krogh-Förderpreises, der immer noch in der Musikbranche aktiv ist“, erläuterte Tiedjen. Auftreten wird aber in jedem Fall der diesjährige Sieger „You‘ll be Mine“ und die Band „Bendix“ aus München. „Es ist ein schönes Gefühl mit dem Geld ein solches Event professionell angehen zu können“, so Tiedjen abschließend.