Das Bistro im Bahnhof wirkt jetzt deutlich großzügiger

Urban, modern, unkompliziert

Foto: © Heiko Wiegand / Sylter Spiegel GmbH

Vorgestern, kurz vor der Wiedereröffnung (v.l.): Betriebsleiter Thorsten Nüsperling und der geschäftsführende Gesellschafter der Markt im Bahnhof GmbH, Stefan Köster.

Mi, 21. Feb 2018
Westerland

Nach etwas mehr als sieben Wochen Umbauzeit ist es so gut wie vollbracht: Das „Sylt Entrée“ im Bahnhof öffnet Ende der Woche wieder seine Pforten. Das bei Syltern wie Touristen und Pendlern gleichermaßen beliebte Bistro wurde von dem geschäftsführenden Gesellschafter der Markt im Bahnhof GmbH, Stefan Köster, gewissermaßen neu erfunden. Das Mobiliar wurde komplett ausgetauscht und den heutigen Standards angepasst. Warme Farben dominieren, alles strahlt eine gelungene urbane Behaglichkeit aus. Dazu passt die vollständige Neugestaltung des Barbereichs. Auf der rechten Seite können die Gäste den Koch ab Ende der Woche beim Live-Cooking beobachten. Dann werden hinter Glas Eier- und Milchspeisen frisch zubereitet. Einzig mit der Abschaffung der Raucher-Lounge zeigt sich Köster nicht zufrieden – „das war eine Auflage der Bahn, daran konnten wir hier in Westerland leider nichts ändern“. Durch die großzügigere Gestaltung des „Sylt-Entrées“ sind zwar einige Sitzplätze weggefallen, dafür wirkt der gesamte Innenraum nun aber deutlich großzügiger als zuvor.
„Einer der Höhepunkte nach dem Umbau wird unsere große Frischetheke im Eingangbereich sein“, kündigte Stefan Köster im Gespräch mit unserer Zeitung an. Morgens gibt es dort frisch belegte Snacks für schnelle Kunden, „zum Beispiel frisch belegtes Brot – ein Hausbrot übrigens, das wir als Holzofenbrot nach unseren Wünschen frisch in Marne in Dithmarschen haben kreieren lassen“, verriet Betriebsleiter Thorsten Nüsperling. Nach der Frühstückszeit lässt sich die Frischetheke innerhalb von weniger als zehn Minuten in eine große Speiseeis-Theke umbauen.
Alles vom Modernsten und Feinsten also im nagelneuen „Sylt-Entrée“, das sich für die Zukunft die Attribute „urban, modern, unkompliziert“ auf die Fahnen geschrieben hat. „Dies soll auch für die Speisen gelten: Noch frischer und noch moderner wird unser Angebot in Zukunft sein“, kündigte Stefan Köster an. So können die Gäste beispielsweise zwischen vier „Super-Salaten“ auswählen: Sommersalat, Schnitzelsalat, Entrée-Salat und ein Ceasar‘s Salad stehen in der neuen Speisekarte. Aber es wird auch weiterhin die beliebten Entrée-Klassiker geben, so Köster. Dazu gehören neben dem Schnitzel die beliebte Currywurst und die Bratwurst.
Und vor allem die Biertrinker werden im neuen „Sylt-Entrée“ voll auf ihre Kosten kommen: In Zukunft fließen gleich sieben verschiedene Biersorten aus dem Hahn: Holsten Pilsener, Carlsberg, Duckstein, Erdinger Urweiße sowie die Spezialitäten Brooklyn Lager, Grimbergen blonde aus Belgien – und eine neue Spezialität aus dem Hause Holsten/Hamburg: das Holsten Bernstein Lager. „Wir haben unsere komplette Technik umgestellt und das sogenannte Draught-Master-Verfahren eingeführt“, so Köster. „Das Bier wird ohne die gewohnten Zusätze wie Kohlensäure oder Stickstoff mit reiner Druckluft ins Glas gezapft. Dadurch behält es seinen ursprünglichen Geschmack vollständig bei – und schmeckt obendrein viel frischer.“ Das Holsten Bernstein Lager wurde erst jüngst erstmals gebraut. Stefan Köster stellt es seinen Gästen schon jetzt im 0,25-Liter-Probierglas auf den Tisch.
Wer das alles probieren und noch mehr genießen will, wer sich im neuen „Sylt-Entrée“ einmal in Ruhe umschauen möchte, der kann dies ab Donnerstag, 22. Februar, ganz in Ruhe zu den gewohnten Öffnungszeiten tun: täglich von 6 bis 20 Uhr, sonntags von 7 bis 20 Uhr. Rund um Ostern verlängert Stefan Köster dann wieder die Öffnungszeiten um eine Stunde nach hinten – „möglicherweise auch länger, mal sehen, wie sich die Dinge bis dahin entwickeln.“