Ungewöhnliches und neues Konzept mit dem „Fiiwfutt“

Pop-up-Restaurant im Fährhaus

Foto: © oh / Sylter Spiegel GmbH

Vor allem leckere Fischgerichte kredenzen Küchenchef Markus Gerlach und sein Team den Gästen im neuen Pop-up-Restaurant „Fiiwfutt“.

Mi, 18. Apr 2018
Munkmarsch

Fine Dining mit ungewöhnlichem Konzept: Das Fährhaus Sylt geht neue Wege in der Kulinarik und eröffnet Mitte Juni das Fischrestaurant „Fiiwfutt“ – zu Deutsch „Fünffuß“ – als Pop-up-Restaurant für die Sommermonate. Dort verwöhnt das Team um Küchenchef Markus Gerlach seine Gäste bis voraussichtlich Ende September mit exquisiten Fischmenüs und -gerichten. „Wir wollen flexibler auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Gäste eingehen und testen, ob das Konzept gut angenommen wird“, erklärt Gerlach den Hintergrund der Pop-up-Idee. Für die Dauer des kulinarischen Projekts wird das „Fiiwfutt“ im Gastraum des ehemaligen Gourmet-Restaurants mit Blick auf das Wattenmeer zuhause sein.

Kulinarisch lässt sich Gerlach dabei gerne von der leichten, frischen Fischküche der Skandinavier inspirieren. „Wir werden uns stark am Marktangebot orientieren und die Produkte möglichst ohne Lagerhaltung direkt frisch verarbeiten“, so der Chef der Küchenbrigade. Die gemüsebetonten und raffiniert mit frischen Kräutern verfeinerten Menüs wechseln etwa alle zwei Wochen und variieren je nach saisonalem Angebot – etwa Jakobsmuschel mit Radieschen, Walnuss und Queller als Starter, gefolgt von Wildgarnele mit Vialone Nano (Risottoreis), Morchel und Estragon. Als Hauptgang verwöhnt der Steinbutt mit Zitronenthymian, Mango, Tomate und Steinchampion Gaumen und Auge gleichermaßen. Der Preis für das Vier-Gang-Menü liegt bei 89 Euro (Stand April 2018). Präsentiert werden die Kreationen auf puristisch-edlen Tellern der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM). Auch à la Carte-Bestellungen sind möglich. Wer sich mit Fisch gar nicht anfreunden kann, darf sich gerne auch ein Fleischgericht kredenzen lassen.

„Wenn unser Konzept gut ankommt, denken wir 2019 über eine Wiederholung nach. Oder wir überraschen unsere Gäste im kommenden Jahr mit einer völlig neuen Idee“, resümiert Küchenchef Gerlach.
Das Pop-up-Konzept stammt ursprünglich aus den USA und wurde 1997 erstmalig für den Verkauf von Kleidung eingesetzt. Pop-up Restaurants sind hierzulande bislang selten.

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