36. Mercedes-Benz Windsurf World Cup endete am Sonntag

Zehn Tage voller Spannung

Foto: © Actagency

Der erste Green Seven Summit war ein voller Erfolg.

Mi, 16. Okt 2019
Westerland

Westerland.(red) Nach zehn Tagen endete am vergangenen Sonntag der 36. Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2019 mit zwei strahlenden Weltmeistern in den Disziplinen Freestyle (Yentel Caers) und Hydrofoil-Racing (Nicolas Goyard). In der Disziplin Wave konnte sich Philip Köster (G-44) durch seine gute Leistung auf den ersten Platz der PWA Rangliste vorarbeiten. Das ist damit die perfekte Ausgangssituation für den Angriff auf seinen fünften Weltmeistertitel, der Ende Oktober auf Maui ermittelt wird.

Gut 200.000 Menschen besuchten den 36. und weltgrößten Windsurf World Cup am Brandenburger Strand und erlebten spannende Wettkämpfe der weltbesten Windsurfer. An acht von zehn Veranstaltungstagen begeisterten die 98 Sportler aus 23 Nationen mit spektakulären Höchstleistungen in den drei Disziplinen Wave, Freestyle und Hydrofoil-Racing. Auch wenn das Wetter sich nicht immer zuschauerfreundlich zeigte, waren die herbstlichen Stürme die perfekte Voraussetzung für actiongeladene Wettkämpfe auf dem Wasser. 

Bernd Flessner, Ex-Windsurfprofi, der als Mercedes-Benz Ambassador auf dem Event in Vorträgen persönliche Einblicke in das Windsurfbusiness gab, sagte dazu: „Gerade diese Bedingungen machen den Mercedes-Benz Windsurf World Cup auf Sylt aus. Du hast auf Sylt das gesamte Portfolio an Wind und Wetter. Das gibt es sonst nirgendwo auf der Tour, und das ist die Herausforderung für jeden Sportler. Es ist eben ein Natursport, aber in diesem Jahr war es wirklich extrem, das habe ich so auch noch nicht erlebt. Aber deshalb war es perfekt, denn alle drei Disziplinen konnten komplett durchgeführt werden. Das ist ein echter Mehrwert dieser Veranstaltung und spricht immer wieder für Sylt.“ 

Neben den allabendlichen Partys, tollen Live Konzerten und Aktionen an der #sportsgarage von Mercedes-Benz und einem abwechslungsreichen Gastronomie- und Shopping-Angebot, begleitete zum ersten Mal ein Klimaschutzgipfel das weltweit größte Windsurf-Event. Beim Green Seven Summit ging es in zahlreichen, gut besuchten Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen um die Auswirkungen des Klimawandels und mögliche Wege aus der Klimakrise. Renommierte Redner sprachen nicht nur über weltweit geltende Handlungsempfehlungen in der Klimakrise, sondern auch über die konkreten Schritte, die noch getan werden müssen. Peter Douven, Geschäftsführer des Insel Sylt Tourismus Service GmbH und Veranstalter des inzwischen 36. Windsurf World Cup auf Sylt, zeigte sich erfreut über diese Kombination: „Aus meiner Sicht der beste Windsurf World Cup weltweit: der Wind hat mitgespielt, super Sport war zu sehen und abends dann auch noch perfekte Partystimmung. Mehr geht nicht. Oder doch? Doch! Denn dieses Jahr haben wir erstmals den Natursport mit einer hochrangigen Konferenz, dem Green Seven Summit, kombinieren können. Neben den Top-Sportlern kamen nun Top-Wissenschaftler hinzu, die kompetente Einblicke in die Klimawende und damit Anregungen zur Um-

orientierung gegeben haben. Eine Ergänzung des World Cups, die hoffentlich nur ein Auftakt war.“

Matthias Neumann von der veranstaltenden Agentur Act Agency GmbH aus Hamburg resümierte am Ende der zehn Tage über die Kombination sportlicher Höchstleistungen und hochaktueller Themen: „Den größten Windsurf-Event der Welt als Plattform für den Klimaschutz auszuwählen hat perfekt funktioniert. Diesen Erfolg nehmen wir nun als unseren Auftrag für die Weiterentwicklung des Konzepts zur Verknüpfung von Sport und Klimaschutz. 

Sylt präsentierte sich wieder einmal als perfekter Gastgeber für das größte Windsurf-Spektakel der Welt und bot damit nicht nur die bestmöglichen Bedingungen für den Sport, sondern auch für den Klimaschutz-Summit.“

Der Mercedes-Benz Windsurf World Cup endete am vergangenen Sonntag im Sonnenschein mit der Siegerehrung der Sylt-Sieger und neuen Weltmeister im Freestyle und Foil. Möglich gemacht wurde dieses Event durch engagierte Sponsoren, die dafür gesorgt haben, dass diese Veranstaltung seit 36 Jahren ohne Eintrittsgelder stattfinden kann. Dafür bedankte sich Matthias Neumann im Rahmen der Siegerehrung auf der Eventbühne am Brandenburger Strand.

 

Podiumsplatzierungen:

 

Wave Women: 

1. Sarah-Quita Offringa (ARU-91)

2. Maaike Huvermann (NED-108)

3. Justyna Sniady (POL-1111)

 

Wave Men: 

1. Thomas Traversa (F-3)

2. Marcilio Browne (BRA-105)

3. Philip Köster (G-44)

 

Freestyle Men:

1. Amado Vrieswijk (NB-20)

2. Gollito Estredo (V-10)

3. Steven van Broeckhoven (B-72)

 

Foil Men:

1. Nicolas Goyard (FRA-465)

2. Alexandre Cousin (FRA-752)

3. Luuc Vanopzeeland (NED-55)