Hellner Sylt präsentiert sich pünktlich vor der Saison mit deutlich mehr Platz

Schon jetzt viel Lob von den Kunden

Foto: © Heiko Wiegand / Sylter Spiegel GmbH

Mehr Großzügigkeit und wiederhergestellte Proportionen im Entrée – von links: Angelika Loose, Karl Max Hellner und Verena Linxweiler.

Mi, 14. Mär 2018
Westerland

„Im Nachhinein bin ich eigentlich froh, dass es nicht geklappt hat.“ Karl Max Hellner steht mit zufriedenem Blick im Entrée-Bereich seines Modehauses an der Friedrichstraße und blickt auf die großzügig gestaltete neue Verkaufsfläche im Erdgeschoss. Die Fläche mit auf dem Boden angedeuteten Rundgang beherbergt die Damenoberbekleidung und ist im Vergleich zu früher nicht wiederzuerkennen: Mit nun rund 500 Quadratmetern ist sie fast doppelt so groß wie noch vor einigen Monaten. Grund: Der Geschäftsführer von Hellner Sylt hatte ursprünglich vor, einen baulich abgetrennten Bereich des Erdgeschosses an einen Interessenten zu vermieten, so dass dort ein von Hellner Sylt völlig unabhängiges Geschäft entstanden wäre.

Doch aus dieser ursprünglichen Planung ist nichts geworden. Hellner schmunzelt: „Manchmal ist es gut, wenn sich Pläne nicht verwirklichen lassen.“ Das Resultat: Mehr Großzügigkeit und wiederhergestellte Proportionen. Das denkt sich der Kunde, der seit dem Ende des aufwändigen Umbaus Hellner Sylt betritt. Nicht mehr eng und gedrungen das Entrée, sondern offen, einladend und hell. Die Verkaufsfläche hat ebenso gewonnen wie das ganze Haus.
„Wir hatten bereits im Sommer 2017 die Entscheidung getroffen, die geplante Vermietfläche wieder ins Modehaus zurückzuholen“, erläutert er. Im Oktober starteten die Bauarbeiten – eine Wand, die heute durch die Mitte der Verkaufsfläche verlaufen würde, wurde entfernt. Hinter einer Staubschutzfolie wurde dann fleißig wochenlang gewerkelt. Vor kurzem wurden die Handwerker fertig, pünktlich kurz vor der Ostersaison, so wie es geplant war. Derzeit räumen Mitarbeiter die nagelneuen Regale ein. Und wenn Karl Max Hellner schon mal umbaut, dann richtig: Die Damenoberbekleidung findet sich jetzt im Erd- und im Untergeschoss, während die Herrenabteilung in das Obergeschoss umgezogen ist. „Wir haben jetzt rund 1.250 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung – im Untergeschoss etwa 300 Quadratmeter, im Erdgeschoss knapp 500 und im Ersten Obergeschoss zirka 400 Quadratmeter“, so Hellner. Die zusätzlich gewonnene Fläche nutzt der Chef von rund 60 Mitarbeitern dazu, sein Angebot in der Breite besser aufzustellen. „Außerdem haben wir neue Marken hinzugenommen, zum Beispiel ,Nowadays‘, ,Scotch & Soda‘ oder ,One more Storys‘.“ Auch die Flächen für Mode von Brax und Marc O‘Polo im Haus wurden erweitert.

Der Relaunch bei Hellner Sylt in der Friedrichstraße 9 ist derweil längst nicht alles, was Karl Max Hellner in den vergangenen Monaten bewegt hat. Auch der Camel Active Store unter seiner Ägide in der Strandstraße 28 wurde komplett neu gestaltet – ebenso wie der brandneue Brax Store auf der ehemaligen Gaastra-Fläche in der Elisabethstraße 6, wo am Donnerstag kommender Woche, 22. März, mit geladenem Publikum Eröffnung gefeiert wird. „Ein Neuaufbau an drei Standorten mit allem, was dazugehört“, bilanziert er. Außerdem hat er alle seine sieben Stores inzwischen komplett auf LED umgestellt – „zusätzlich versuchen wir auf Plastik zu verzichten und haben alle Stores auf Papiertüten umgestellt – alles wurde fertig kurz vor dem Beginn der Ostersaison“, zeigt er sich im Gespräch mit unserer Zeitung zufrieden. „Nun sind wir sehr gespannt, wie unsere neuen Stores und das Modehaus von unseren Kunden angenommen werden. Aber wir können uns schon jetzt über viel Lob von unseren Kunden freuen, die uns sagen, dass die Umbauten gelungen sind – und dass es jetzt vor allem im Modehaus sehr viel besser ist als vor dem Umbau.“