Marschbahn zwischen Niebüll und Klanxbüll wird zweigleisig ausgebaut

Endlich im vordringlichen Bedarf

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Mi, 07. Nov 2018
Sylt

Nach Jahrzehnten der ständigen Forderungen auf Sylt, im Kreis Nordfriesland und darüber hinaus, kam am Montag endlich die erlösende Nachricht: Der Marschbahnabschnitt zwischen Nie-büll und Klanxbüll kommt in den vordringlichen Bedarf für den Bundesverkehrswegeplan 2030. Der Bund will diesen Abschnitt zweigleisig ausbauen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer stufte den 13 Kilometer langen Abschnitt im Bundesverkehrswegeplan in die Top-Kategorie mit einer gesicherten Finanzierung hoch. Dies geht aus einer gestern in Berlin vorgestellten Liste hervor. „Wir wollen die Marschbahn zweigleisig ausbauen und damit die Verbindung nach Sylt schneller und zuverlässiger machen“, sagte Scheuer. Die CDU-Bundestagsabgeordntete für Nordfriesland, Astrid Damerow, freute sich über die Nachricht: „Endlich ist die Marschbahn im vordringlichen Bedarf. Dazu gehören der zweigleisige Ausbau der Strecke Niebüll–Klanxbüll sowie Morsum–Tinnum. Auch die Autoverladung wird damit berücksichtigt. Das ist ein guter Tag für unsere Region.“ Seit ihrer Wahl in den Deutschen Bundestag sei sie, Damerow, mit dem Bundesverkehrsministerium da-rüber im Gespräch gewesen. Die CDU-Politikerin weiter: „Gegenwärtig wandern viele Fachkräfte ab, die den Unternehmen fehlen. Die Betriebe verzeichnen Umsatzrückgänge und die Urlauber, vor allem aber die Pendler leiden unter Verspätungen. Jetzt geht es darum, die Baumaßnahmen zügig voranzutreiben.“