SCN-Herren gewinnen gegen FC Wiesharde III mit 6:3

Erfolg im Dauerregen

Ein Blick in die Kabine des SCN: Völlig durchnässt und abgekämpft, aber glücklich blickten die Spieler auf das 6:3 gegen den FC Wiesharde III zurück.

Mi, 02. Okt 2019
Sylt

Insel Sylt.(hwi) Die Herren des SC Norddörfer gewannen am vergangenen Wochenende gegen den FC Wiesharde III klar mit 6:3 (3:2). Trotz halbstundenlangem Dauerregen hatte der 30-köpfige SCN-Anhang einen unterhaltsamen Samstagnachmittag. Neun Tore, zweimal Aluminium und ein halbes Dutzend hochkarätiger SCN-Tormöglichkeiten waren sehenswert, obwohl die sportliche Qualität des SCN bei den jüngsten Heimspielen besser war. Die Gäste aus Handewitt und Umgebung gingen nach zehn Spielminuten mit 1:0 in Führung. Einige SCN-Spieler hatten erhebliche Standprobleme, und nachdem zwei Abwehrspieler Bodenkontakt aufnahmen, stand ein gegnerischer Stürmer allein vor Torwart Lars Carstensen, der gegen den Schuss aus kurzer Distanz machtlos war. Fünf Spielminuten später setzte sich Phillip Seegers auf der rechten Spielseite durch, ließ zwei Abwehrspieler aussteigen und wurde vom dritten im Strafraum von den Beinen geholt. Der souverän leitende Schiedsrichter Dennis Richter aus Viöl zeigte auf den Elfmeterpunkt. Patryck Szylesko-Malec verwandelte zum Ausgleich. Nach der 2:1-Führung durch Arne Spiegel vergaß der SCN nachzulegen und agierte nicht gegen das Pass-Spiel der Gäste. Auch die sonstige Stärke, schneller Ballgewinn im Mittelfeld, fand diesmal nicht statt. Die gegnerischen Spieler hatten zu viel Raum und fanden immer wieder einen Mitspieler. So war es nicht verwunderlich, als nach einem Eckball – in dieser Szene sah der SCN-Torwart bei seiner Abwehraktion mehr als unglücklich aus – der FC Wiesharde zum Ausgleich kam. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff fand der Ball nach einem 30-Meter-Freistoß von Bendix Bussius den Weg in den rechten oberen Torwinkel, so dass der SCN zur Halbzeit führte.

Nach dem Seitenwechsel sorgte dann Patryck Szekjko-Malic mit zwei weiteren Toren für die Vorentscheidung. Friedjoff Spiegel baute den Vorsprung auf 6:2 aus. Die Gäste kamen noch zu einem weiteren Treffer, waren aber nicht mehr in der Lage, nur mit elf Spielern angereist, den SCN zu gefährden. Nach weiteren vier Spielminuten hatte der Schiedsrichter ein Einsehen, kein Akteur hatte mehr eine trockenen Faden am Leib, und pfiff das Spiel ab.