EVS-Aufsichtsrat blickt auf 100 Sitzungen zurück

Spannender Blick zurück

Do, 06. Jun 2019
Sylt

Insel Sylt.(hwi) Der Aufsichtsrat der Energieversorgung Sylt (EVS) tagte vor kurzem zum hundertsten Mal, wenn man die Vorgängerunternehmen hinzurechnet. Das teilte die EVS in einer Pressemitteilung mit.

Ein kurzer Rückblick: Durch die Fusion des Eigenbetriebes Stadtwerke mit dem Gaswerk der Thüga Mitte des Jahres 1985 entstand die Stadtwerke Westerland GmbH. Im Zuge dieses Zusammenschlusses wurden die Gremien Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung ins Leben gerufen.

Im Januar 1986 traf sich der Aufsichtsrat zu seiner ersten Sitzung. Das Gremium bestand seinerzeit aus zwei Vertretern der Thüga AG, sieben Mitgliedern der Stadt Westerland sowie zwei Abgeordneten der Belegschaft. In den dazwischenliegenden 33 Jahren hat sich der Rat mit vielen unternehmenswichtigen Entscheidungen befasst. Einige davon seien hier erwähnt: Im Juli 1990 wurde die Übernahme der Wasserversorgung Sylt beschlossen. Petra Reiber als Bürgermeisterin der Stadt Westerland übernahm im Februar 1992 das Mandat der Aufsichtsratsvorsitzenden von Volker Hoppe. Im Juli 1997 wurde die Änderung des Firmennamens von „Stadtwerke Westerland“ in „Energieversorgung Sylt GmbH“ beschlossen. Die Übernahme der Wasserversorgung List und den damit verbundenen Beitritt der Gemeinde List als Gesellschafter der EVS stand im November 2003 auf der Tagesordnung. Im Juli 2006 folgte die damalige Gemeinde Sylt-Ost dem Beispiel Lists und wurde ebenfalls Gesellschafter der EVS. Im November 2011 bestellte der Aufsichtsrat den neuen Geschäftsführer Marek Zelezny als Nachfolger für Peter Wilfer. Knapp vier Jahre später, im Mai 2015, übernahm Nikolas Häckel den Vorsitz des Aufsichtsrates von Petra Reiber. Ein Punkt auf der Tagesordnung der Sitzung im Juli 2016 war dann der Geschäftsführerwechsel von Marek Zelezny an Georg Wember. Die Sanierung des EVS-Verwaltungsgebäudes und der Neubau eines Heizwerkes auf dem Werksgelände wurden im Jahr 2017 beschlossen.

Bei der hundertsten Sitzung des Aufsichtsrates am Dienstag vergangener Woche saßen drei Vertreter des Gesellschafters Thüga AG, acht der Gemeinde Sylt, ein Mitglied des Gesellschafters Gemeinde List und zwei Arbeitnehmervertreter der EVS am Tisch. 

In all den Jahren waren die Sitzungen eigenen Angaben zufolge von einem professionellen Engagement und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit gekennzeichnet: „Allen Beteiligten lag und liegt der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens am Herzen. Aufsichtsrat und Gesellschafter begrüßen die hohe soziale Verantwortung und das Engagement des Unternehmens auf der ganzen Insel“, heißt es in der EVS-Pressemitteilung abschließend.