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Commerzbank Sylt zieht positive Bilanz des Jahres 2019

200 neue Kunden gewonnen

Foto: hwi Die Commerzbank-Filiale an der Westerländer Strandstraße hat 2019 ein gutes Jahr erlebt: Netto wurden mehr als 200 neue Kunden gewonnen.

Insel Sylt.(red/hwi) Die Commerzbank hat eigenen Angaben zufolge im vergangenen Jahr ihre positive Entwicklung auf Sylt fortsetzen können. Im Privatkundensegment stieg das Geschäftsvolumen, also die Summe der Kredit-, Wertpapier- und Einlagenvolumina auf knapp 140 Millionen Euro. Insgesamt wurden auf der Insel netto über 200 neue Kunden hinzugewonnen. „Die Bereitschaft zum Wechsel der Bankverbindung ist sehr hoch“, sagte Marktbereichsleiter Menderes Erisgen. Und weiter: „Wichtiger Erfolgsfaktor war auch im vergangenen Jahr das kostenlose Girokonto. Dieses werden wir weiterhin anbieten.“

Das seit zehn Jahren andauernde Zinstief macht den Kunden indes zu schaffen. „Bei null Prozent Zinsen und 1,5 Prozent durchschnittlicher Inflation haben Kunden auch 2019 wieder einen Teil ihres Vermögens verloren. Seit Ende 2010 gerechnet liegt dieser Wertverlust pro Bundesbürger insgesamt bei 1.638 Euro“, rechnete Erisgen vor. Der Schock der derzeitige Corona-Krise, die Realwirtschaft und Börsen gleichermaßen trifft, verstärkt die Verlustsituation. Die Zinsen werden noch Jahre im Keller bleiben. Konjunkturell rechnen die Commerzbank-Analysten mit einer globalen Rezession im ersten Halbjahr, jedoch mit einer ersten Erholung in der zweiten Jahreshälfte 2020.

Zum Thema Geldanlage: „Das Schlimmste, was man jetzt tun kann, ist Wertpapiere in Panik zu verkaufen. Denn dann verpasst man die kommende Erholung und bleibt auf seinen Verlusten sitzen“, erläuterte Erisgen. Das würden frühere Krisen sehr eindringlich zeigen. Wer als Anleger mittelfristig orientiert ist, sollte also Ruhe und Nerven behalten. „Aber jeder Anleger sollte auch in dieser Situation überlegen, ob er seine Anlagen unverzinst auf einem Tages- oder Festgeldkonto belässt“, so Erisgen weiter.

Zum Thema Immobilienfinanzierungen: Auf der anderen Seite sorgte das Zinstief 2019 wieder für einen Zuwachs im Kreditgeschäft der Commerzbank Sylt. So wurden im Baufinanzierungsbereich 2019 noch rund 15 Prozent mehr Kredite ausgereicht. Für 2020 hängt die Entwicklung des Immobilienmarktes von der zeitlichen Bewältigung der Krise ab.

Zum Thema Kreditbedarf: „Die Commerzbank Sylt steht auch in dieser schwierigen Situation fest an der Seite ihrer Privat- und Unternehmerkunden. Kunden, die Liquiditätsengpässe oder Kreditbedarf haben, helfen wir so schnell und unbürokratisch wie möglich“, sagte Unternehmerkundenberater Dennis Wulff. Ab sofort können Unternehmer den Antrag für KfW-Fördermittel auf dem Online-Antragsweg an die Commerzbank übermitteln – einfach, schnell und digital. Erste Anträge für die Liquiditätsbereitstellung sind bereits schnell entschieden worden. Die Commerzbank unterstützt als einer der größten Finanzierungspartner der KfW ihre Kunden umfassend. Die Bank arbeitet aktuell mit Hochdruck daran, die Vielzahl von Anträgen zeitnah zu prüfen und an die KfW sowie an andere Förderinstitute weiterzuleiten.

Menderes Erisgen ergänzt: „Privatkunden, die von Kurzarbeit betroffen sind, helfen wir unverzüglich. Bei Ratenkrediten kann eine dreimonatige Zahlungspause vereinbart werden und bei Baufinanzierungen ist bis zu sechs Monate die vereinfachte Aussetzung der Tilgung möglich.“

Zum Thema Vor Ort Beratung: Kunden müssen bei der Commerzbank auch künftig nicht auf persönliche Beratung verzichten. Vor der Krise kamen jeden Monat bundesweit neun Millionen Kunden in die Filialen. „Deshalb werden wir auch künftig in unsere Filialen investieren und mit einem der dichtesten Filialnetze in der Fläche präsent sein“, so Menderes Erisgen. Derzeit sind die Mitarbeiter für ihre Kunden in der Sylter Filiale per Mail, telefonisch und online da. In den Filialen Westerland und Niebüll arbeiten elf Mitarbeiter im Privat- und Unternehmerkundengeschäft. Drei Mitarbeiterinnen wurden kürzlich neu eingestellt.

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