Straßenbauarbeiten in der Innenstadt weitgehend im Zeitplan - Freie Fahrt ab Himmelfahrt

15.03.2017

Noch gut zwei Monate werden die Straßenbauarbeiten in der Innenstadt andauern. Bis zum 24. Mai soll laut Bürgermeister alles fertig sein. Foto: Wybke Wiegand

Westerland.(hwi) Die Verkehrssituation in der Innenstadt bleibt bis Ende Mai im Wesentlichen unverändert. Das sagte Bürgermeister Nikolas Häckel am vergangenen Donnerstag während eines Gesprächs mit Anwohnern im Sitzungssaal des Rathauses. An dem Treffen nahmen auch Vertreter des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), der Energieversorgung Sylt sowie Vertreter von Gemeindeverwaltung und Polizei teil.
„Das heißt konkret, dass es auch über die Osterfeiertage keine wesentlichen Änderungen geben wird“, kündigte Häckel an. Es habe über Ostern in den vergangenen 30 Jahren Staus gegeben, dies werde sich leider auch in diesem Jahr – trotz breiter Informationen – nicht vermeiden lassen. Der Rathauschef sprach in Sachen Zeitplan von einem leichten Verzug, aber „im Großen und Ganzen liegen wir gut im Zeitplan.“
Für Entlastung wird die geplante Öffnung der zweiten Spur vom Bahnhofsvorplatz in Richtung Polizei bis Ende März sorgen. Überdies soll bis dahin auch die zweite Spur auf der St.-Nicolai-Straße in Richtung ZOB wieder geöffnet werden.
Nach Ostern werden die Mitarbeiter des Landesbetriebs für Straßenbau die Tragschicht auf der Landesstraße 24 aufbringen. Anfang Mai wird die Deckschicht folgen. „Diese Schicht muss 24 Stunden liegen und aushärten, ohne dass sie betreten werden darf“, so Häckel. Der Vorgang werde mit den Anwohnern eng abgestimmt werden.
Ziel ist es, sämtliche Fahrbahnen in der Innenstadt bis zum 24. Mai, also noch vor dem Himmelfahrtswochenende, wieder zu eröffnet. Dazu gehört auch der Abbau sämtlicher Umleitungs- und Halteverbotsschilder bis Anfang Juni.
Der Bürgermeister lobte in dem Gespräch mit den Anwohnern noch einmal deren Geduld in den vergangenen Monaten: „Sie sind immer noch verständnisvoll und geduldig – trotz der Tatsache, dass die Bauarbeiten nun seit Herbst vergangenen Jahres andauern. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Häckel.
Unterdessen tagte in der vergangenen Woche auch die Arbeitsgemeinschaft Infrastrukturverbesserung Abreiseverkehr. Die von Bürgermeister Häckel initiierte AG soll, wie berichtet, Möglichkeiten ausloten, wie die Verkehrssituation an Abreisewochenenden verbessert werden kann. So wurde vom Bürgermeister beispielsweise angedacht, an besonders staugefährdeten Straßen und zu den Stoßzeiten mobile Toiletten aufzustellen. In der Sitzung mit Fraktionen und Verwaltung wurden verschiedene Ideen erörtert, die es innerhalb der Verwaltung zu prüfen gilt.


Autor/-in: Heiko Wiegand