IG Ophoven unterstützt Sylt-Klinik - 31.250 Euro übergeben

17.05.2017

Wenningstedt/List.(hwi) Wiljo Caron reiste bereits vor vielen Jahren anlässlich einer Rehabilitations-Maßnahme auf die Insel und entdeckte dabei die Sylt-Klinik, eine kinderonkologische Fachklinik für familienorientierte Rehabilitation, in der auch Kinder aus dem Einzugsbereich der IG Ophoven behandelt wurden. Caron ist der Gründer der Interessengemeinschaft Hilfe für krebskranke Kinder Ophoven (IG Ophoven). Mit sehr hohem persönlichen Engagement haben er und viele weitere ehrenamtliche Mitstreiter im Laufe der Jahre viel Geld zusammengetragen, um die Patientenkinder und deren Familien in der Sylt-Klinik zu unterstützen.
Auch in diesem Jahr reisten sieben Mitglieder der IG Ophoven auf die Insel – und erneut überraschten sie mit einer hohen Spendensumme. Insgesamt 31.250 Euro überreichten sie bei Jürgen Gosch, der ebenfalls seit vielen Jahren zu den Unterstützern der IG Ophoven gehört, symbolisch an die Sylt-Klinik.
Von den regelmäßigen Zuwendungen wird auch in diesem Jahr wieder eine Lehrerstelle im Haus bezuschusst. Dadurch kann die sehr gute Qualität des hausinternen Schulunterrichts weiterhin gewährleistet werden. „Nicht alle Patientenkinder können in den Ferien kommen. Deshalb ist ein hochwertiger Schulunterricht die Voraussetzung dafür, dass die Kinder nicht noch weiter ins Hintertreffen geraten“, sagte Klinikleiter Ingo Mansen.
Über die Unterstützung für die Stelle hinaus werden 10.000 Euro für die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs verwendet. Das Auto wird den in der Sylt-Klinik untergebrachten Familien für externe Facharzttermine, Besorgungsfahrten oder Familienausflüge kostenfrei zur Verfügung stehen.
Bereits seit 1999 hat die IG Ophoven mit mehr als 400.000 Euro dazu beigetragen, dass das hohe Niveau, auf dem die Patientenkinder und deren Familien in der SyltKlinik behandelt und betreut werden, stets verbessert werden konnte. Zusätzlich konnten und können auch besondere Projekte durchgeführt werden, die ohne Spenden nicht finanzierbar wären. Hierzu gehören exemplarisch das Therapeutische Wellenreiten, das Therapeutische Reiten und natürlich auch das Geschwisterprojekt. So soll erreicht werden, dass erkrankte Kinder ihren physisch und psychisch gesunden Altersgenossen nicht nachstehen.


Autor/-in: Heiko Wiegand