Geplanter Ausbau der Bahnstrecke Niebüll-Klanxbüll – Liebing fragt nach - Chance für Realisierung?

05.04.2017

Foto: wwi

Insel Sylt.(hwi) Nur, wenn ein Verkehrsprojekt auf Bundesebene in den „vordringlichen Bedarf“ eingruppiert wird, hat dieses Projekt eine Chance auf Realisierung. So stehen die Aktien auch beim Projekt „zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke Niebüll-Klanxbüll. Dieses Projekt wurde, wie berichtet, 2016 zunächst in die Vorstufe des „vordringlichen Bedarfs“, nämlich in den „potentiellen Bedarf“ des neuen Bundesschienenwegeausbaugesetzes aufgenommen. Nun wird geprüft, ob der Ausbau des Abschnitts Niebüll-Klanxbüll „aufsteigen“ darf. „Und dafür sind noch umfangreiche umwelt- und bautechnische, fahrplankonstruktive und eisenbahnbetriebliche Untersuchungen erforderlich“, teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingbert Liebing in einer Pressemitteilung mit. „Die Bewertungen sollen aber noch in diesem Jahr abgeschlossen werden“, so Liebing weiter. Liebing hatte in einer offiziellen Anfrage an die Bundesregierung nach dem Sachstand des Projektes und den nächsten Schritten gefragt, die nun erfolgen sollen.
Nach Abschluss der Prüfungen können diejenigen Projekte, deren Wirtschaftlichkeit nachgewiesen wird, in den vordringlichen Bedarf aufsteigen. Liebing dazu: „Nach Aussage des Bundesverkehrsministeriums (...) ist fest damit zu rechnen, dass die Wirtschaftlichkeit für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Niebüll-Klanxbüll gegeben ist. Damit könnte bereits im kommenden Jahr eine entsprechende Einstufung in den ,vordringlichen Bedarf‘ erfolgen“, so Ingbert Liebing weiter. Die Antwort der Bundesregierung zeige, dass in ihrer Verantwortung alles Notwendige veranlasst wird, um zu zügigen Entscheidungen zu kommen und Projekte voranzubringen.


Autor/-in: Heiko Wiegand