60 Gäste bei feierlicher Eröffnung gestern Vormittag

„Stolz, glücklich, sehr zufrieden“

Foto: © Heiko Wiegand / Sylter Spiegel GmbH

Mi, 08. Mai 2019
Westerland
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Sylt

Westerland.(hwi) „Stolz, glücklich und sehr zufrieden“ zeigte sich Pastorin Anja Lochner (Foto) gestern Vormittag, als sie einige Worte anlässlich der Eröffnung des neuen Pastorats der evangelischen Kirchengemeinde Westerland sprach. Dies geschah vor rund 60 Gästen im frisch sanierten Gemeindesaal des Zentrums, wo sich Vertreter von Kirche, Politik und darüber hinaus die für den Bau Verantwortlichen trafen, um gemeinsam auf die getane Arbeit der vergangenen Monate anzustoßen.

Zuvor berichtete die Pastorin noch von einem Malheur, das sich vor einer Woche, am 1. Mai, ereignete, als ein Wasserrohrbruch eine Wand im Eingangsbereich des eben fertiggestellten, nun grundsanierten Gemeindezentrum durchnässte. „Das Wasser strömte die Wand hinunter – ein Rohrbruch zur Unzeit“, so Lochner. Das Leck wurde allerdings durch Mitarbeiter der Gemeinde so schnell bekämpft, dass größerer Schaden verhindert wurde – und so der feierlichen Eröffnung gestern nichts mehr im Wege stand.

Anja Lochner freute sich in ihrer Rede vor allem über ein nun fertiggestelltes kirchliches Zentrum mit zwei Pastoraten, mit neuem Gemeindezentrum, Diakonie, Kirche und Friedhof an einem Ort. „Ich danke allen Angehörigen der Gewerke, die diesen Bau vom Dach bis zum Keller einmal komplett auf Links gedreht haben.“

Ohne den Verkauf der Immobilie am Heideweg, wo der scheidende Pastor Christoph Bornemann lange Jahre zuhause war, wäre die Realisierung dieses Großprojekts für die evangelische Kirchengemeinde Westerland nicht möglich gewesen, erläuterte Anja Lochner. „Und nun wollen wir das Gemeindezentrum wieder in Beschlag nehmen, alle sollen sich hier sehr herzlich willkommen fühlen: Gott segne dieses Haus und alle, die da gehen ein und aus.“

Pastor Christoph Bornemann dankte im Anschluss an die Rede seiner Kollegin Anja Lochner vor allem ihr selbst, denn sie war ein ganzes Jahr lang gewissermaßen als Bauherrin für die Realisierung des Projekts verantwortlich. „Sie ist trotz aller Belastung mit dem Umbau sehr verträglich geblieben“, lobte Bornemann seine Kollegin mit zugeneigter Ironie.